Landschaft aus der Werkstatt von Christoph D. 

 

Teil 2 ---  Der Plattenweg:
Um den Plattenweg zu bauen benötigt man erst einmal eine geeignete Plastikplatte, so um die 1mm dick, diese habe ich mit einer Hebelschneidemaschine (eigentlich für Papier gedacht) in 1,2 cm breite Streifen geschnitten. Die Streifen kann man aufs Diorama legen, so sieht man, wie viele benötigt werden.
Hat man genügend "Plattenstreifen" zugeschnitten, so nimmt man einen einzelnen und zeichnet aller 2,0cm einen Strich. 
Den bemassten Streifen legt man über die anderen, klemmt das Ganze fest und schneidet sich viele einzelne Betonplatten *g*.

Wenn man fertig ist hat man einen schönen Plattenhaufen *g*.

Zunächst nimmt man jetzt ein paar einzelne Platten und einen modernen Traktor, jetzt kann man den Abstand zwischen den Fahrspuren bestimmen. Ist das gemacht, so kann es losgehen! Mit Holzkleber (oder Alleskleber) zieht man den Verlauf vor, danach legt man die Zuschnitte darauf. 

Danach sieht der Plattenweg schon ganz gut aus, was noch fehlt ist Farbe. Zur Grundierung habe ich Revell Nr.75 (matt) benutzt, diese Farbe kommt der Wirklichen ziemlich nahe. Ist alles getrocknet kann es losgehen mit der "Verdreckung"!!! Hier kann man ruhig ordentlich loslegen, man hat ja nix zu verlieren, es ist schließlich kein teures Modell *g*. 

Betonfarbe von Heki geht da auch, war nur nicht zur Hand.

Zu Beginn wird der Weg mit einer braunen Mischung aus dem Pinselreinigungsgläschen überstrichen (sollte ein Modellbauer immer besitzen *g*). Diese "Mischung" verdreckt und löst die Farbe an, das Ganze wird jetzt abgewischt und man erhält einen schönen verschmutzten Weg.
Zusätzlich streicht man schwarze Farbe auf den weg, die sofort(!!!) wieder weggewischt wird. Als letzte Arbeiten setzt man an den Plattenrändern jeweils zwei schwarze Punkte (mit Edding o.ä.). Diese stellen Ösen dar die an den Originalplatten ebenfalls vorkommen.
Ganz zum Schluss wird der gesamte Weg mit heller Pigmentfarbe (z.B. von Artitec) bepinselt, diese mattiert die oberfläche und imitiert Staub (das müsste mit Gipspulver genauso gut funktionieren).
Fortsetzung folgt!

 

Danke für die Bilder.

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